Der Gymnastikball

10. Juli 2020 by F7-News 125 Views

In vielen Fitnessstudios rollen viel zu selten die Gymnastikbälle über die Trainingsfläche!
Grund genug, um über die Vorteile und Besonderheiten dieses, an Kindheitstage erinnernden, Sportgerätes zu informieren. Über das funktionelle Training hinausgehend bewährt sich der Gymnastikball auch in der Physiotherapie und kann als rückenstärkende Alternative zum Schreibtischstuhl eingesetzt werden.


Was ist das Besondere am Gymnastikball?
Der Gymnastikball ist ein Allrounder für die Balance, das Reaktionsvermögen, aber auch die Muskelkraft. Durch seine Verformbarkeit muss die Stabilität beim Ausführen von Bewegungsabläufen durch die gezielte Aktivierung des „Cores“, der Körpermitte, gegeben werden. Dadurch kann die tiefliegende Rückenmuskulatur, die primär die stabilisierende und ausgleichende Funktion übernimmt, optimal angesteuert werden- und zwar besser als es beim Training auf stabilen Unterlagen der Fall ist.

Warum ist der Ball zuhause nicht nur für Kinder eine sinnvolle Anschaffung?
Bedingt durch eine verkümmerte Rückenmuskulatur, klagen viele Büro- und Schreibtischarbeiter über Rückenschmerzen, die daher rühren, dass eine ausgewogene Belastung entsprechend der menschlichen Natur nicht mehr gegeben ist. Wer es mal nicht zu uns ins Training schafft, dem sei daher ein Ball für zuhause empfohlen. Anhand der Körpergröße gibt es unterschiedliche Empfehlungen für den optimalen Durchmesser, die im Internet schnell zu finden sind.

Leicht wippende Bewegungen während des Sitzens auf dem Ball fördern die Durchblutung, verbessern die Sauerstoffversorgung des Gehirns und somit bleiben wir bei der Arbeit länger konzentriert. Nach aber spätestens 60 Minuten sollte man seinem Rücken eine Pause geben, damit die Muskulatur nicht überlastet wird und es zu Verspannungen kommt!

Und wenn es mehr als nur „drauf sitzen“ sein soll?
Wer herausfinden möchte, was für vielseitige Übungen mit dem Ball im Training möglich ist, darf sich gerne in unseren Kursen austoben oder unsere Trainer ansprechen. Der Ball ist eine wackelige und instabile Angelegenheit- daher ist die Aktivierung des „Cores“, unserer Körpermitte, essentiell und eine wichtige Grundlage um weiterführende Übungen sauber ausführen zu können.
Mögliche Übungen wären Crunches auf dem Ball, Brücke halten oder mit Beckenheben, oder auch Liegestütz mit Füßen auf dem Ball.

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