Functional Training als Ergänzung zum Kunstradfahren (Teil 3)

24. Mai 2019 by F7-News 173 Views

Kunstradfahren ist ein trainingsintensiver Sport mit vielen Anforderungen und Facetten, der ohne ergänzendes Training nicht auskommt.


Der Core oder zu Deutsch Rumpf, also die Bauch- und Rückenmuskulatur, sind beim Kunstradfahren ausgesprochen wichtig. Je nach Übung dient sie zur Aufrechthaltung des Oberkörpers, der Herstellung einer Grundspannung oder wird zum Beispiel bei Übergängen sogar zur Krafterzeugung in einem komplexen Bewegungsablauf herangezogen.
Besonders im 2er Kunstradfahren ist ein starker Rumpfbereich notwendig, gerade wenn es an sogenannte „getragene“ Übungen geht. Hier sitzt oder steht der Partner, wie ein übergroßer Rucksack, dann auf den Schultern des Untermanns. Das ist an sich bereits eine große Belastung, vor allem für den Rücken und die Wirbelsäule, wenn man nun noch bedenkt, dass man häufig nur noch auf dem Hinterreifen fährt, so kommt noch eine starke Ausgleichskomponente hinzu.

Wirklich problematisch wird es allerdings erst bei einem Sturz. Das kann man sich in etwa so vorstellen wie wenn man einen sehr schweren Rucksack auf dem Rücken trägt und dann 2,5 m in die Tiefe springt. Beim Abfedern geht ein Hauptteil der Last, schlagartig, in den Rücken und auf die Wirbelsäule. Damit der Hauptteil der wirkenden Kräfte nicht auf die Wirbelsäule gehen, muss die Muskulatur den Schlag abfangen können.

Die Rumpfmuskulatur hat allerdings auch die Funktion die inneren Organe zu schützen, da in diesem Bereich keine schützenden Knochen liegen. Zusätzlich ist die Rumpfmuskulatur an Lebenserhaltenden Maßnahmen beteiligt, wie zum Beispiel der Atmung.

Bei so gut wie jeder Bewegung wirkt die Rumpfmuskulatur in der einen oder anderen Form mit.
 
Sei es nun beim Schwimmen, Radfahren, in der Athletik, dem Kampfsport wie dem Boxen oder auch nur im Alltag beim Laufen. So profitiert jeder der seine Körpermitte trainiert ganz unabhängig von der praktizierten Sportart oder eben auch im Büro um die eigene Körperhaltung zu verbessern.

Meine Lieblingsübung, vor allem für die untere Bauchmuskulatur, nennt sich Leg Lift to Hip Raise auf einer Schrägbank. Zu Beginn sollte man allerdings erst einmal eine Flachbank nutzen, bei dieser Übung werden die Beine von der Bank abgehoben und mit gestreckten Beinen, bis in einen 90° Winkel zum Körper geführt. Aus dieser Position schiebt man nun die Hüfte möglichst gerade zur Decke, also nach oben, gedrückt. Dann wird die Hüfte wieder langsam abgesetzt und die Beine bis kurz über der Auflagefläche abgesenkt. Die Beine werden nicht abgelegt, dann folgt die nächste Wiederholung.

Also wenn du deinen Core trainieren willst, schau doch mal bei uns rein und komm zum Corekurs.

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